Zyklische Superpower: Warum dein Körper kein Problem ist – sondern dein Kompass 🌙

Kennst du dieses Gefühl, dass du an manchen Tagen unaufhaltsam bist – klar, motiviert, präsent –
und an anderen Tagen reicht schon ein kleiner Reiz, und du bist plötzlich müde, dünnhäutig, gereizt oder innerlich leer?

Und dann kommt dieser Gedanke:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“

Ich möchte dir heute etwas sehr Entlastendes sagen:
Mit dir stimmt sehr viel.

Du bist nicht dafür gemacht, jeden Tag gleich zu funktionieren.
Du bist kein lineares System.
Du bist zyklisch.

Und wenn du beginnst, das nicht nur zu wissen, sondern wirklich zu leben, passiert etwas Magisches:
Du hörst auf, dich gegen dich selbst zu stellen – und fängst an, dich zu führen.


Mein Wendepunkt: Als ich mein Tempo nicht mehr bekämpft habe

Ich war lange richtig gut im Funktionieren.
Ich konnte leisten, organisieren, halten, „stark sein“.
Und nach außen sah das oft sogar beeindruckend aus.

Aber innerlich war da ein Loop:

Ich habe mich überfordert → wurde gereizt oder traurig → habe mich dafür verurteilt → habe noch mehr gedrückt → und irgendwann war ich leer.

Nicht, weil ich zu schwach war.
Sondern weil ich gegen mein System gelebt habe.

Der Wendepunkt kam, als ich begonnen habe, meinen Zyklus nicht nur „zu haben“, sondern zu verstehen.
Nicht als App-Wissen.
Sondern als inneren Rhythmus.

Plötzlich wurde klar:
Meine Stimmung war nicht „random“.
Meine Energie war nicht „unzuverlässig“.
Mein Körper war nicht gegen mich.

Er hat mir längst Signale gegeben. Ich konnte sie nur nicht lesen.


Zyklisch leben heißt: dich nicht mehr zu übergehen

Viele Frauen versuchen, in einem linearen System zu leben, als wären sie jeden Tag gleich:

  • gleiche Energie
  • gleicher Fokus
  • gleiche Belastbarkeit
  • gleiche Stimmung

Und wenn das nicht klappt, glauben sie, sie seien falsch.

Aber dein Zyklus ist ein intelligentes Navigationssystem.
Er zeigt dir, wann du nach außen gehst – und wann du nach innen musst.
Wann du umsetzen kannst – und wann Regeneration die klügste Form von Selbstführung ist.

Zyklisch leben bedeutet nicht, dass du dein Leben umkrempelst.
Es bedeutet, dass du aufhörst, jeden Monat gegen dich zu arbeiten.


Die vier inneren Jahreszeiten: Du trägst sie in dir

Ich liebe das Bild der inneren Jahreszeiten, weil es so simpel ist – und so wahr.

Innerer Winter (Menstruation)
Rückzug, Klarheit, Loslassen. Weniger Kapazität fürs Außen – mehr Wahrheit im Inneren.

Innerer Frühling (Follikelphase)
Neubeginn, Motivation, Leichtigkeit. Ideen, Mut, neue Schritte.

Innerer Sommer (Eisprung)
Ausstrahlung, Kontakt, Sichtbarkeit. Gespräche, Verbindung, Umsetzung.

Innerer Herbst (Lutealphase)
Ehrlichkeit, Grenzen, Sortieren. Oft PMS – aber auch die Fähigkeit, glasklar zu spüren, was nicht mehr stimmt.

Wenn du dich darin erkennst, ist das nicht „Einbildung“.
Es ist dein Rhythmus.

Und je weniger du ihn bekämpfst, desto mehr trägt er dich.


PMS & Schmerzen: nicht wegspiritualisieren – sondern ernst nehmen

Lass uns einen Moment ehrlich sein:
Viele Frauen erleben ihre Blutung nicht als „heilig“, sondern als:

  • Krämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • dieses Gefühl von „Ich kann nicht mehr“

Und manchmal hören wir dann so Sätze wie:
„Du musst es nur annehmen, dann tut’s nicht mehr weh.“

Ich glaube nicht, dass es so einfach ist.

Schmerz ist real.
Und wenn du starke Schmerzen, sehr heftige Blutungen oder extreme Symptome hast:
Das medizinisch abklären zu lassen ist kein Versagen – sondern Selbstfürsorge.

Und gleichzeitig (parallel dazu) können wir auf einer seelischen Ebene lauschen:
Was will da in dir gehört werden?
Wo übergehst du dich?
Was hältst du fest, was längst losgelassen werden möchte?

Denn ja: Loslassen kann sich im Körper roh anfühlen.
Nicht romantisch. Sondern echt.


Die Mondin als Erinnerung – nicht als Druck

Ich arbeite gern mit dem Mond, nicht weil „du das richtig machen musst“, sondern weil er uns erinnert:
Du bist Teil eines Rhythmus.

Der Mond ist wie ein Spiegel:
Zunehmend – abnehmend – hell – dunkel.
Und er lädt dich ein, dich wieder zu erinnern:
Es gibt Zeiten für Aktivität – und Zeiten für Rückzug.

Wenn du magst, probier das ganz simpel:
Einmal am Tag 30 Sekunden in den Himmel schauen.
Nicht als Regel.
Als Erinnerung.


Drei kleine Shifts, die sofort einen Unterschied machen

Du brauchst kein perfektes Zyklusleben.
Du brauchst Bewusstheit.

1) Benenne deine Phase – ohne Bewertung
Nicht „Ich bin schlecht drauf“, sondern:
„Ich bin gerade in einer Phase, in der mein System Rückzug will.“

2) Eine Frage pro Tag
„Was würde mich heute wirklich nähren?“
Nicht was dich effizienter macht – sondern was dich zurück zu dir bringt.

3) 10% weniger
Nicht alles umstellen.
Nur: eine Sache weniger. Eine Pause mehr. Ein Nein früher.

Das ist weibliche Kraft: nicht härter werden – ehrlicher werden.


Wenn du das vertiefen willst: „Zyklische Superpower“ 🌙

Aus all dem ist meine 3-teilige Audio Masterclass „Zyklische Superpower“ entstanden.

Drei Einheiten à ca. 35–40 Minuten – und jede endet mit einer geführten Meditation und begleitendem Workbook, damit das Wissen nicht nur im Kopf bleibt, sondern im Körper ankommt.

Du bekommst:

  • die vier inneren Jahreszeiten verständlich erklärt
  • Tools für PMS, Stimmungsschwankungen & Beschwerden
  • einen alltagstauglichen Weg, zyklischer zu leben (ohne Druck, ohne Perfektion)
  • ein Workbook mit Reflexionsfragen & einer sanften „Zyklus & Mond“-Challenge

Hier findest du alle Infos:
https://annemariepreiss.com/produkt/zyklische-superpower/


Eine Frage zum Schluss

Wo drückst du dich gerade gegen dich selbst –
und was würde passieren, wenn du heute das erste Mal mit dir gehst?

Von Herzen,
Annemarie

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